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Ventilatorenmontage bei ebm-papst © ebm-papst

ebm-papst erhöht Investitionen um 50 Prozent

Ventilatorenhersteller forciert Internationalisierung und Digitalisierung

02.07.2019 - 08:44 UHR

Von Michael Kranz

MULFINGEN ebm-papst hat seine Umsätze im Vorjahr um 6,7 Prozent auf 2,183 Milliarden Euro gesteigert und damit die eigenen Ziele deutlich übertroffen. Der Technologieführer im Bereich Ventilatoren und Motoren erreichte das ansehnliche  Wachstum mit einer leicht auf 15.058 Köpfe zählenden weltweiten Belegschaft. ebm-papst CEO Stefan Brandl begründet die neuerlichen Unternehmenserfolge mit dem konsequenten Vorantreiben der Internationalisierungsaktivitäten sowie der wirksamen Umsetzung der Unternehmensstrategie one ebm-papst. „Aktuell arbeiten wir an rund 20 Reorganisationsprojekten, die alle Standorte und Bereiche einbeziehen, vom Vertrieb über den Einkauf bis hin zur Entwicklung. Wir sorgen so für sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze sowie eine hohe Wettbewerbsfähigkeit.“

Für das laufende Geschäftsjahr plant das Top-Familienunternehmen aus Baden-Württemberg mit einem moderaten Umsatzzuwachs von 1,6 Prozent auf 2,217 Milliarden Euro. Deutlich um 49,2 Prozent auf fast 200 Millionen Euro angehoben wurde das Investitionsbudget. Über 90 Millionen Euro davon fließen in die neuen Produktionsstandorte in Xian (China) und Johnson City (USA). In Deutschland wird ab Herbst mit dem Bau eines neuen Technologiezentrums in Mulfingen begonnen. Im Bereich F&E konzentriert sich ebm-pabst auf die Gebiete Aerodynamik/Akustik, Digitalisierung und Materialinnovation.

Ventilatoren und Motoren aus den weltweit 28 Produktionsstätten von ebm-papst werden zum Beispiel in den Bereichen Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, Haushaltsgeräte, Heiztechnik, Automotive und Antriebstechnik eingesetzt.

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