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Die Miele-Geschäftsleitung (v. l.): Dr. Stefan Breit, Dr. Reinhard Zinkann, Olaf Bartsch, Dr. Markus Miele und Dr. Axel Kniehl © Miele

Miele Gruppe meldet 1,5 Prozent Umsatzplus

Investitionen in Zukunftsfelder werden weiter forciert

27.08.2019 - 13:26 UHR

Von Michael Kranz

GÜTERSLOH Der Haushaltsgeräte-Konzern Miele ist im Geschäftsjahr 2018/19 weiter gewachsen. Das Top-Familienunternehmen aus Ostwestfalen konnte seine Umsätze trotz abflauender Konjunktur und zunehmendem Preiswettbewerb um 1,5 Prozent auf 4,16 Milliarden Euro Umsatz steigern. Ohne die Einnahmen der erstmals konsolidierten koreanischen Tochter Yujin Robot lag der Gruppenumsatz nur um 0,2 Prozent über dem Vorjahr. Im 120. Jahr des Bestehens wurde die bislang größte Markteinführung der Unternehmensgeschichte mit 15 Produktgruppen, fast 3.000 Modellvarianten und zehn beteiligten Miele-Werken gestemmt und so die Basis für künftiges Wachstum gestärkt. Aktuell beschäftigt Miele weltweit 20.221 Männer und Frauen.

Forcieren will Miele die Erschließung neuer Geschäftsfelder etwa durch den Ausbau des Bereichs Smart Home und die Aktivitäten der Beteiligungstochter Miele Venture Capital.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Miele insgesamt 256 Millionen Euro investiert, was dem zweithöchsten Jahreswert überhaupt entspricht. Rund 180 Millionen Euro flossen in die Entwicklung neuer Geräte sowie in Ausbau, Umrüstung und Modernisierung des internationalen Produktionsverbunds der Miele Gruppe (davon 60 Prozent in Deutschland). Markante Posten sind der Produktionsstart der Generation 7000 (Geschirrspüler und Kochgeräte) und des kabellosen Staubsaugers Triflex HX1 sowie der Aufbau des Werkes im polnischen Ksawerów.

Eröffnet wurden neue Flagship-Stores in Amsterdam, Bilbao, Danzig, Kiew und Toronto. Zudem wurde eine Vertriebstochter in Brasilien gegründet.

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