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Eisenmann stellt Insolvenzantrag

Böblinger Anlagenbauer sucht strategische Partnerschaften für Lackier- und Applikationssysteme.

30.07.2019 - 12:31 UHR

Von Karsten Sander

BÖBLINGEN Der Verlust im Geschäftsjahr 2018 war zu hoch. Das Top-Familienunternehmen Eisenmann SE hat am 29. Juli 2019 Insolvenz beantragt. „Wir fokussieren uns auf unser Kerngeschäft und wollen mit der Sanierung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens die strategische Neuausrichtung der Eisenmann Gruppe vorantreiben, um so schnell wie möglich zu einem profitablen Geschäft zurückzukehren", wird Dr. Michael Keppel, Chief Restructuring Officer der Eisenmann SE in einem offiziellen Pressestatement des Böblinger Anlagenbauers zitiert.

Anträge wurden auch gestellt bei der Eisenmann Anlagenbau GmbH & Co. KG, der Eisenmann Lactec GmbH und der ENisco GmbH & Co. KG. Ziel des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Stuttgart sei es, das im März 2019 gestartete Programm zur Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung der Eisenmann-Gruppe zu beschleunigen. Die Akquisition und Abwicklung diverser Großprojekte hatten laut Eisenmann SE in 2018 zu einem hohen Jahresverlust geführt. „Wir mussten hier schnell und konsequent handeln. Gleichzeitig wollten wir aber auch die strategischen und strukturellen Grundlagen für unsere Wettbewerbsfähigkeit schaffen“, betont Restrukturierungs-Chef Keppel. Aktuell sucht man für das Geschäft mit Lackieranlagen und Applikationssystemen strategische Partner.

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