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Autozulieferer entwickeln gemeinsam

Neue Leichtbautüren

15.12.2018 - 08:12 UHR

Von Michael Kranz

COBURG/LEVALLOIS Die Autozulieferer Brose und Plastic Omnium haben eine Kooperation zur Entwicklung innovativer Konzepte für Leichtbau-Fahrzeugtüren gestartet. Ingenieure und Designer beider Familienunternehmen arbeiten dazu in einem neuen Projektbüro in Nürnberg zusammen und entwickeln Hybrid-Seitentüren aus Kunststoff und Metall. Die Franken verantworten dabei die Bereiche Mechatronik sowie Tür- und Zugangssysteme, die Franzosen liefern Know-how beim Design und der Herstellung von lackierten Karosserieaußenteilen zu. „Wir kombinieren die Technologien sowie die Expertise unserer Unternehmen, um ein neues Design, neue Funktionen und neue Fertigungskonzepte für die Fahrzeuge der Zukunft zu ermöglichen. So stellen wir uns den Herausforderungen durch das autonome Fahren und erhöhen Sicherheit und Komfort bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung“, erklärten Brose-CEO Kurt Sauernheimer und Laurent Burelle, Inhaber und CEO von Plastic Omnium. In der Partnerschaft auf Augenhöhe haben sich zwei Schwergewichte der Branche zusammengetan. Brose ist mit zuletzt 6,3 Milliarden Euro Umsatz und 26.000 Mitarbeitern der viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz weltweit. Plastic Omnium erwirtschaftete 2017 mit 31.000 Mitarbeitern rund 8 Milliarden Euro. Der Konzern wird von der Familie Burelle gelenkt, die über 50 Prozent der Aktien des börsennotierten Unternehmens hält.

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