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Dr. Toralf Haag © Voith

Voith plant Zukäufe

Anlagenbauer meldet stabile Umsätze

07.12.2018 - 17:20 UHR

Von Michael Kranz

HEIDENHEIM Der Voith-Konzern ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 währungsbereinigt trotz einer temporären Schwäche des Konzernbereichs Hydro (Wasserkraftanlagen) solide gewachsen. Die weltweit agierenden Ostwürttemberger produzieren neben Anlagen für die Energiewirtschaft Papiermaschinen und Antriebe für Lastwagen und Schienenfahrzeuge. Das Familienunternehmen erwirtschaftete mit 4,2 Milliarden Euro einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis sank um fast 13 Prozent auf 267 Millionen Euro. Die Rendite schrumpfte damit um rund einen Prozentpunkt auf 6,4 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr sollen Umsatz und Gewinn bei stabilem Auftragsbestand von gut fünf Milliarden Euro leicht steigen. „Der Voith-Konzern ist weiter in robuster Verfassung. Wir haben in den vergangenen Jahren strukturelle und finanzielle Herausforderungen gemeistert, wichtige strategische Weichen gestellt, unsere operative Ertragskraft verbessert und die Finanzlage des Unternehmens erheblich gestärkt. Nun geht es darum, durch eine Stärkung des Kerngeschäfts und den Ausbau der digitalen Aktivitäten die Wachstumsdynamik zu verstärken und dabei unsere Profitabilität nachhaltig weiter zu steigern“, erklärte Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung. Voith kann nach seinen Angaben etwa anderthalb Milliarden Euro für Zukäufe ausgeben. Im Blick hat der Anlagenbauer zunächst einige kleinere Zukäufe in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. Als neue Geschäftschancen wurden unter anderem Energiespeicher, elektrische Antriebssysteme oder Sensortechnologie für Energieanlagen genannt. Weltweit arbeiten zur Zeit rund 19500 Menschen für Voith.

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